Galileo GPS-System geht in die heiße Phase

Wie ich grade auf slashgeo.org gelesen hab, geht das europäische Pendant zum amerikanischen GPS-System, genannt Galileo, nun in die heiße Phase. Am 12. Oktober ist eine Soyuz-Rakete mit 2 Satelliten vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch Guyana gestartet und hat seine Fracht sicher im geplanten Orbit positioniert.

Insgesamt befinden sich damit nun 4 Galileo Satelliten im All, sodass nun erste In-Orbit-Validations (IOV) beginnen können. Bisher wurde das System nur terrestrisch getestet. 4 Satelliten werden mindestens benötigt, um mit einem GPS-Empfänger eine Position zu ermitteln. Bis 2014 sollen dann insgesamt 18 Satelliten im All sein, sodass der reguläre Betrieb beginnen kann.

Für alle, die mit GPS arbeiten oder navigieren, wird das eine enorme Verbesserung der Positionsbestimmung erlauben. Durch die höhere Anzahl an Satelliten (30 Exemplare in der letzten Ausbaustufe bis 2020) soll die Abdeckung besonders in Städten von 50% auf 95% verbessert werden. Durch dir Kombination von GPS und Galileo Empfängern in einem Gerät kann sogar eine theoretische Abdeckung mit 15 Satelliten erreicht werden. Weitere Details zum Galileo-System finden sich natürlich auch in der Wikipedia.

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