Digital Geography

25. April 2012

Web Map Service Server (WMS): Ein Einblick in die Welt der (kostenfreien) online-Layerquellen fürs GIS

Öffentliche und behördliche GIS-Datensätze werden immer häufiger auf WMS-Servern gehostet. Über diese zentralen Speicherorte stehen sie für deren Anwender zur Verfügung und müssen nicht lokal vorgehalten werden. Die Verwendung dieser „Datenverteiler“ bringt einige Vorteile mit sich. So kann lokale Speicher- und Rechenkapazität geschont und eine globale Aktualität der Daten für alle zugreifenden Nutzer gewährleistet werden. Außerdem lassen sich heute WMS-Server schnell in jede gängige GIS-Software einbinden und sind oft kostenfrei. Wie man WMS-Layer in QGis einbindet habe ich hier beschrieben.




Wie kommt man an eine Serverübersicht?

Welche Server es gibt, erfährt man zum Beispiel auf mapmatters.org (> 2000 Server und 300.000 Layer). Hier navigiert man sich einfach über die Karte zur gewünschten Region und bekommt eine Übersicht aller umliegenden Server mit regionalen Informationen. Viele dieser sind zudem öffentlich zugänglich und können direkt angesehen bzw. per Server-URL ins GIS der Wahl übertragen werden.

Spatineo ist ein relativ neuer Service, der über 13.000 weltweite WMS Server auffindbar macht.

Eine weitere interessante Zusammenstellung findet sich bei Skylab (ca. 1000 Server und 300.000 Layer).

Für die Bundesrepublik empfiehlt sich auch ein Blick auf geoportal.de.