Digital Geography

Erweiterter Zugang zu Klimadaten des Climate Data Centers des DWD (Deutscher Wetterdienst)

Seit dem 01.07.2014 hat der Deutsche Wetterdienst seine Datenverfügbarkeit erweitert und stellt aktuell eine enorme Menge an Daten zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Die Daten können über den FTP-Server des Climate Data Centers (CDC) heruntergeladen werden. Folgende Datensätze stehen in folgender Auflösung und Format zur Verfügung: gemessene Parameter an DWD-Stationen für Klima in stündlicher, täglicher, monatlicher und jährlicher Auflösung und Phänologie in jährlicher Auflösung als txt abgeleitete Parameter an den Stationsstandorten für Bodenparameter (pot. und reale Verdunstung, Bodenfeuchte, Bodentemperatur, max. Frosteindringtiefe über Gras und sandigem Lehm) in täglicher, monatlicher und jährlicher Auflösung als txt Rasterfelder für Deutschland  (Niederschlagsraster, Bodenfeuchte, Bodentemperatur, Frosteindringtiefe, pot. und…

Geodateninfrastruktur in Deutschland: ein kritischer Überblick (II)

Der Freistaat Sachsen stellt sich – ähnlich wie die bereits vorgestellten Bundesländer – zunächst relativ quer, was den Download oder die Einbindung von Datensätzen betrifft. Es existiert zwar das geoportal.Sachsen , welches Geodaten zu verschiedenen Fragestellungen bereithält, aber auch hier lassen sich auf den ersten Blick Daten nicht direkt als WMS/WFS oder Shape downloaden. Lediglich eine KML-Download-Option wird angeboten. Alles aber nur nach erfolgreicher Registrierung. In einem weiteren Portal Namens GeoMIS.Sachsen als Suchmaschine für Geodaten und Geodatendienste sieht das schon anders aus. Geodaten sind hier nach Fachgebieten geordnet und lassen sich entweder als Kategorien anzeigen und nach Klick auf „Zugriff“ als…

räumliche Datenformate online umwandeln

Wir hatten gerade vor kurzem eine Seite empfohlen, auf der man Datenformate online umwandeln kann. Nun kam ich zu einer Anforderung, SDF Daten in das geoJSON Format zu konvertieren und stolperte über eine andere interessante Seite.

Berlin und Open Data: ein Vorstoß

Die wichtigste Nachricht vorne weg: Mit dem 01. Oktober gibt das Land Berlin sukzessive seine Geodaten frei. Damit setzt das Land Berlin zusammen mit Hamburg einen weiteren Meilenstein für die Open Data Initiative und ermöglicht es Firmen, Entwicklern und Bürgern Daten zu nutzen, die sie bereits mit den gezahlten Steuern auch bezahlt haben.

GeoMapApp – ein mächtiges Werkzeug zur Visualisierung räumlicher Daten

Der Name „GeoMapApp“ verrät es bereits, es geht um die digitale Erstellung von Karten. Im Jahre 2004 erschien die erste Version des freien Visualisierungstools als Teil des Marine Geoscience Data System (MGDS) vom Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University (USA). Natürlich stellte sich auch mir gleich die Frage, was an solch einem „GIS“ besonders sein soll. Aber der Vorteil zeigte sich gleich nach der Installation.

GeoNutzV in Kraft getreten

Wie berichtet stehen durch die Änderung des Geodatenzugangsgesetzes (GeoZG) die Geodaten und Geodatendienste des Bundes, einschließlich der zugehörigen Metadaten geldleistungsfrei für die kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung und Weiterverwendung zur Verfügung. Die genauen Nutzungbedingungen, vorgeschriebene Quellenangaben sowie Haftungsbeschränkungen sind in einer Rechtsverordnung geregelt. Diese ist nun am 22.03.2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit seit dem 23.03.2013 in Kraft.

Fachliteratur Vol.1 – (Web-)Visualisierung von Geodaten

Der Publikationsmarkt Der Publikationsmarkt erweitert sich unaufhaltsam, dabei ist es kaum mehr möglich den Überblick über etablierte Grundlagenliteratur und aktuellste Papers zu behalten. Dieser Pilotartikel ist der Start einer Reihe, die sich mit genau diesem Problem auseinandersetzen wird.

Handling von langen Zeitreihen mit R

Das Problem In meiner Masterarbeit bin ich auf folgendes Problem gestoßen. Meine N/A-Szenarienrechnungen ergaben über den Zeitraum 1992-2006 (5 Minuten zeitliche Auflösung) Daten mit über 1,5 Millionen Zeilen pro Variante. Bei acht Szenarien und acht Gebieten macht das 64 Datensätze, die mit jeweils ca. 1,5 Millionen Abflusswerten auf Auswertung warten. Aufgrund einiger Vorüberlegungen, wollte ich jedoch nur einen kleinen Betrachtungszeitraum dieser Datenreihen bearbeiten. Da Microsofts Excel „nur“ ca. 1 Mio. Zeilen lesen kann, musste ich meine Rohdaten zunächst ausschneiden. Geholfen hat mit dabei R, ein OpenSource-Pendant der Statistik-Software Matlab von Mathworks. Ihr könnte RStudio (eine R-Variante mit GUI) hier herunterladen.

Natural Earth Data, freie Grundlagen für schönere Karten

Es kommt der Punkt im Leben eines Geowissenschaftlers (und damit meine ich nicht nur die Kollegen Geologen, sondern alle Erdwissenschaftler), an dem aufgenommene Daten visualisiert werden müssen. Fast immer handelt es sich dabei um Punkt-, Linien- oder Flächendaten und sofort rückt die Verwendung eines GIS-Systems in den Fokus. An dieser Stelle der Verweis auf mein QGis-Tutorial zur Digitalisierung von Karteninhalten, welches natürlich auch zum Anlegen selbst aufgenommener Rauminformationen im GIS geeignet ist. Doch wie schaffen wir uns eine vernünftige Kartengrundlage, auf der wir unsere wertvollen Ergebnisse präsentieren können? Ist es überhaupt möglich wissenschaftlich zu arbeiten und trotzdem eine ansprechende Kartographie…